Hier gibt es die Geschichte vom Heimatland als PDF.
75 Jahre Wohngenossenschaft
"Im Heimatland"
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 Ansicht im Jahre 1939
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Endlich ist es soweit, der Umbau ist beinahe zu Ende. Der Lärm und der Staub sind noch allen im Mund oder in den Ohren. Unsere Genossenschaft hat nach 75 Jahren ein ganz neues Kleid bekommen, für welches wir von den Quartierbewohnern viel Lob erhalten haben.
Während der Umbauzeit wurden diverse Festzeitschriften sowie verstaubte Geschichtliche Unterlagen in unseren Genossenschaftsschränken entdeckt, und nach vielen Jahren wieder einmal durchgestöbert.
Wir möchten in diesem Zusammenhang einem kleinen Rückblick machen, welcher bis in die Anfangsjahre unserer Wohngenossenschaft zurückgeht. Die Geschäftsjahre unserer Genossenschaft waren nicht immer leicht und dennoch lebt die Genossenschaft noch heute.
Dies ist nicht zuletzt unseren Vorgängern welche uns die genossenschaftliche Lebensweise vorgezeigt haben zu verdanken. |
1926 - 1950
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Vor Baubeginn:
In Basel stand das Hirzbrunnengut schon seit längerer Zeit zum Verkauf, da es nach dem Bau der badischen Bahn nicht mehr als herrschaftliches Landgut betrachtet wurde
Der Besitzer Vischer- d’Assonteville gab zum Verkauf ein viermonatiges Optionsrecht, worauf sich eine Landgenossenschaft konstituierte. Unter der Leitung von Prof. Bernoulli und Dr. F. Iselin, sowie die Mithilfe des Allgemeinen Consumverein (ACV) beider Basel, wurde 1924 die Landgenossenschaft Hirzbrunnen gegründet, mit der Idee und dem Zweck das ganze Hirzbrunnengut zu überbauen. |

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 Ansicht um 1900
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Ursprünglich war geplant den prächtigen Park des Hirzbrunnengutes der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies scheiterte jedoch wegen „ungenügendem Entgegenkommen des Kantons“.
Der Park wurde anschliessend an den Katholischen Spitalverein verkauft und die Quartierbewohner durften seither den Park nur noch über die Mauern hinweg bewundern.
Um den Park herum entstanden in den Jahren 1925- 1927, 257 Einzelbauten und unsere Nachbarn die Wohngenossenschaften „Im Vogelsang“ und Hirzbrunnenpark.
Gründung:
Am 18.Januar 1926 fanden sich nach einem Rundschreiben an Wohnungssuchende ca. 60 Interessenten, unter der Leitung von ACV- Zentralverwalter Herrn Emil Angst, zur Gründungsversammlung im Volkshaus Burgtvogtei ein. Der Name der Genossenschaft lehnte sich an eine alte Flurbezeichnung hinter dem Bad. Bahnhof an.
Anschliessend an das Referat der Herren Architekten P. Oberrauch und A. Künzel (welche zu dieser Zeit einige Wohngenossenschaften in Basel erstellten) über Bauten und Finanzierung, erklärten bereits 20 Teilnehmer der Versammlung den schriftlichen Beitritt zur Wohngenossenschaft Im Heimatland.
Bauerstellung:
Noch im selben Monat, dass heisst am 25.Januar 1926 (1 Woche nach Gründungsversammlung !!!!) wurde mit dem Aushub begonnen. Am 01.Oktober gleichen Jahres konnten bereits die Häuser 7-23 bezogen werden.
Die zweite Bauetappe wurde anschliessend in Angriff genommen und folgenden Jahres am 1.Oktober 1927 konnten weitere 24 Genossenschafter in der Hirzbrunnenstrasse 76-80 und Heimatland 25 einziehen.

Entstehung unserer Genossenschaft 1926 (mit dem Architekten A. Künzel im schw. Anzug
Finanzielles:
Dank der vorsorglichen Planung der „Landgenossenschaft Hirzbrunnen“ hatte sich unsere Genossenschaft nicht mit Strassenbauten und Kanalisationsbeiträgen zu befassen. Das erschlossene Bauland konnte, aus heutiger Sicht zum sagenhaften Preis von Fr.12.-- pro Quadratmeter erworben werden. Der Bodenpreis betrug somit auf Fr. 109‘455.75. Der Erstellungswert der Liegenschaft betrug Fr. 1'146'758.95. Die Immobilien standen nach der ersten Bauetappen mit Fr. 1'256'204.70 zu Buche. (Der heutige Brandversicherungswert der Liegenschaft, nach der Renovation im Jahre 2001, beträgt Fr. 13'583'000.--, )
Der Baukredit für beide Bauperioden wurden vom damaligen ACV (Allgemeiner Konsum Verein) gestellt.
Wohnverhältnis:
Der Wohngenossenschaft im Heimatland standen damals 12 Häuser à je 6 Wohnungen zur Verfügung.
Die Wohnungen setzten sich wie folgt zusammen:
2 Einzimmer-, 25 Zweizimmer-, 36 Dreizimmer- und 9 Vierzimmer Wohnungen.

Aufnahme ca. 1950
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 Impression vom Spielplatz
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In einer alten Chronik kann man nachlesen, Zitat„ der neuzeitlichen Einstellung der bauleitenden Architekten ist es zu verdanken, dass jede Wohnung mit Bad und Boiler ausgerüstet wurde“.
Auch zu diesem Zeitpunkt waren Kinder ein wichtiger Punkt, es wurde damals schon in einem alten Jahresbericht auf die ruhige Lage und den behütenden Kinderspielplatz hingewiesen. |
Im Jahre 1951 wohnten nur noch 6 Gründungsmitglieder in der Wohngenossenschaft Heimatland. Es waren dies A. Bühler-Hügel, R. Gerber-Dübelin, C. Kirchhofer-Wehrle,
P. Respini-Frey, Fam. Rudin-Oswald und E. Schmid- Bucco.
In den ersten Jahren leitete Herrn Direktor A. Stoll-Pfister (1927-1933) als Präsident die Wohngenossenschaft im Heimatland.
Bereits er hatte immer wieder an den Genossenschaftlichen Sinn, vom gegenseitigen Helfen und Beistehen zu appellieren und den Eigennutz zurückzustellen.
Dazu die Wohnungspreise der damaligen Zeit:
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1 Zimmerwohnung ca. Fr. 55.--
2 Zimmerwohnung ca. Fr. 80.--
3 Zimmerwohnung ca. Fr. 105.--
4 Zimmerwohnung ca. Fr. 131.--
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In der Zeit zwischen 1926 und 1950 wurden in unserer Genossenschaft einige Erneuerungen durchgeführt. So zum Beispiel wurden in den dreissiger Jahren alle Waschküchen mit Schwingmaschinen ausgerüstet. Später wurden sogar die Wasserleitungen zu den Hausgärten verlegt, zwecks „müheloser Gartenpflege“ wie es in einem alten Jubiläumsbericht hiess.
In diesen Jahren wurden unter anderem die Haupt- und Gartenwege anstellte der Holzbretter mit Zementplatten versehen. Die neuen Gartenhäge um den Spielplatz herum, schlugen mit einem Aufwand von Fr. 10'000.-- zu Buche.
Schwerere Probleme hatte der Vorstand mit den versottenen Kaminen auf den Dächern, welche zu 2/3 schon nach ca.15 Jahren erneuert werden mussten. Dies nicht zuletzt, weil in dieser Zeit noch kräftig mit Kohle gefeuert werden musste.
Unter dem zweiten Präsidenten Herrn J. Gürtler, welcher von 1933-1941 amtierte, wurden diverse Erneuerungen in den Wohnungen selbst verwirklicht. In seiner schwierigen Amtszeit, fielen die Jahre des Wohnugsüberflusses, welche allen Genossenschaften grosse Lasten durch Mietzinsausfall und erhöhte Ansprüche in Bezug auf die Instandstellung brachte. Die durch Herabsetzung der Hypothekarzinse ermöglichte Entlastung, musste sofort mittels Mietzinsermässigung den Genossenschaftern gutgeschrieben werden, um eine weitere Kündigung zu verhüten.
1940/41 wurden 4 Luftschutzkeller eingerichtet welche vom Staat mitsubventioniert wurden. Kosten für die Genossenschaft Fr. 7‘000.--.
Im Jahre 1943 wurde, unter dem Präsidenten Herrn A. Schmid, die 17 Jahre alten kombinierten Gasherde ausgetauscht. Mit einem Kostenaufwand von Fr. 42'000.-- wurden die emaillierten „Le Réve“ Herde durch Enderle Anstellherde ersetzt. 1949- 1951 wurden die veralteten und ausgebrannten Gasbadeöfen durch Merker- Apparate mit Brausen ersetzt. Dies kostete weitere Fr. 33'000.--. Zur gleichen Zeit wurden die Aussenfassaden aller Häuser renoviert. Bei der Renovation wurden die Fenster und Roll-Laden mit einem Neuanstrich versehen, dies geschah 25 Jahre nach Erstellung der Genossenschaft, für diese Renovation wurden abermals Fr. 22'000.-- aufgewendet.
Schon damals wurden gegen die 30- 40 Mietobjekte instand gestellt und gepflegt- trotz den hohen Ausgaben für die Renovation.
In den Zimmern wurden Steckkontakte für Lampen und elektrische Apparate installiert. Um 1951 waren nahezu alle Zimmer mit einfach- oder Doppelstecker versehen.
Ebenso wurde in diesen Jahren bei den vorderen Hauseingängen, bei welchen die Beleuchtung durch die Strassenlaternen ungenügend war, Aussenlampen an Hauseingängen montiert. Dies wurde durch Herrn Hans Ineichen einen langjährigen Mieter und Vorstandsmitglied erledigt.
Nach dem bewährten Grundsatz „Die Schuldentilgung bildet die beste verzinsliche Anlage“ wurden die damals verfügbaren Mittel weitergehend zur Armotisation der Hypotheken verwendet. Auch wenn die Bilanzen nicht mit hohem Bankguthaben und Rückstellungen glänzten, durfte die Reduktion des Schuldenkapitals um 25% sicher als dauernde Entlastung der Rechnungen betrachtet werden. Die grosse Herabsetzung des Zinskontos durch die starken Armotisationen zusammen mit der Ermässigung der Hypothekar- Zinssätze ermöglichte 1951 eine Herabsetzung der Mietzinse um ca. 20% dies trotz entgegengesetzter Entwicklung der Preise für Unterhalt und Reparaturen welche ständig stark nach oben anstiegen/ tendierten. Ausserdem wurden die Entschädigung für die Pauschalbeleuchtung der Treppenhäuser sowie die Kleinreparaturen durch die Genossenschaft übernommen. In den vorherigen Jahren wurden die Glühlampen durch den Verwalter ausgewechselt und bei den Mietern umgehend Fr. --.20 eingezogen.
Diese Leistungen zusammen mit dem Mietzinsabbau ergeben eine Entlastung von runden 20% oder einem Fünftel des ursprünglichen Mietzinses.
Der monatliche Mietzins aller Wohnungstypen konnte im Mittel wie folgt gesenkt werden.
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1 Zimmer von Fr. 55.-- auf Fr. 45.--
2 Zimmer von Fr. 80.-- auf Fr. 66.--
3 Zimmer von Fr. 105.-- auf Fr. 87.--
4 Zimmer von Fr. 131.-- auf Fr. 108.-- |
Dies war ein kleiner Rückblick in die Anfangsjahre unserer Genossenschaft von 1926 bis 1950.

1950 - 1976
Der damalige Präsident Hr. H. Fehrenbach schrieb in seiner Betrachtung zum 50-jährigen Bestehen der <Wohngenossenschaft Im Heimatland>: „dass die neuen Gewässerschutz Vorschriften uns zwingen, die vor über 18 Jahren erstellten Tankanlagen (1958, erste Zentr. Heizanlage der Genossenschaft) mit neuen Zuleitungen, Entlüftungen und Sicherungen neu zu versehen.
Die Frage ob Fernheizung, Gasheizung oder wieder Ölheizung beschäftigte die am
14. Januar 1976 abgehaltene ausserordentliche Generalversammlung. Aufgrund der Berechnungen und Bekanntgabe der Kostenfolgen entschied sich die Versammlung einheitlich, für die Beibehaltung der Ölheizung, also deren Erneuerung und den Einbau zweier neuen Tanks mit neu 2x 60'000 Liter Volumen (bisher 2x 40'000 Liter).
Diese Investition betrug Fr. 105'000.--, wovon die Hypothek bei der PWWK um Fr. 80'000.-- erhöht wird und die restlichen Fr. 25'000.-- aus den eigenen Reserven entnommen wurden. Mit dieser Zustimmung zu dieser Regelung bestätigte die Versammlung ebenfalls die dafür benötigte Mietzinserhöhung von ca. 5% auf den 1. Juli 1976“. Ebenfalls wurden total 39 Mietobjekte gestrichen und in 4 Zweitstock-Wohnungen Deckenisolationen montiert.
Zitat Fehrenbach: „Bei dieser Gelegenheit verdient auch festgehalten zu werden, dass viele Genossenschafter bedeutende Mittel zur Verschönerung ihrer Wohnung investiert und damit zum schönen Wohnen bei äusserst günstigem Mietzins massgeblich beigetragen haben. Den Betreffenden sei dafür bestens gedankt“
1976 – 2001
In diesen Jahren wurde auch der „HEIMTLÄNDER“ geboren. Daraus können wir zum Jahre 1976 entnehmen: „Nach der Renovation der Heizanlage 1976/1977 und der strengen Winterzeit, welche mit einem höheren Öl- und Strompreis seine absolute Höhe fand“. Der Preis für 100 kg Heizöl betrug in den Jahren 1976/1977 Fr. 34.--. Dieser Preis war nur noch im Jahre 1973 mit Fr. 54.-- pro 100 kg Heizöl höher.
1976 findet das erste Spielplatzfest statt. Ein kleiner Auszug aus der damaligen Preisliste: Klöpfer vom Grill Fr. 1.50, Kaffee Creme Fr. -.50, der Kirsch extra Fr. 1.--. Der Ertrag wurde zur Anschaffung von Spielgeräten auf die Seite gelegt.
1979 die ersten Spielgeräte wurden auf dem Spielplatz installiert und die Kinder freuten sich und dankten mit einem Brief dem Vorstand. Dank der Initiative einiger Mütter, welche sich jedes Jahr selbstlos mit der Organisation beschäftigten wurde das Spieli-Fescht zur Institution.
Nach 22 Jahren legt Herr H. Fehrenbach im Jahre 1979 sein Amt als Präsident der Wohngenossenschaft nieder.
Im Jahre 1981 wurden von der Brandversicherung unsere Häuser neu eingeschätzt. Der Brandversicherungswert stieg von Fr. 6'505'000.-- auf Fr. 8'165'000.--. Diese Steigerung zeigt auf, dass viele Genossenschafter/Genossenschafterinnen auf eigene Rechnung Verbesserungen in den Wohnungen vorgenommen haben.
Das Jahre 1984 war ein so genanntes Renovationsjahr. Die Dächer der ganzen Genossenschaft wurden mit den bestehenden Ziegeln umgedeckt, die bestehenden Holz-Rollläden wurden durch neu Aluminium- Rollläden ersetzt. Im gleichen Jahr wurden auch alle Holzfenster ausser neu gestrichen.
Die Renovationskosten des Jahres 1984 drückten noch auf das Budget und so haben wir in Fronarbeit 1985 die Kellerlochgeländer und die Wäscheständer im Hof abgeschliffen und neu angestrichen. Diese Arbeit war mit sehr viel Schweiss und noch mehr Durst verbunden. Im gleichen Jahr fand auch das erste „Ehemaligen“ Treffen der ehemaligen Spielplatz-Kameraden statt. Der Anlass war ein riesiger Erfolg, trafen sich doch über 40 Ehemalige zum gemütlichen Beisammensein.

Im Jahre 1988 wurde von der Firma Stamm eine Analyse unserer Genossenschaft vorgenommen. Die Untersuchung ergaben, dass die Terrassen in der Hirzbrunnenstrasse stark einsturzgefährdet sind und raschmöglichst erneuert werden mussten. Diese Arbeiten wurden noch im gleichen Jahr vorgenommen. Ebenfalls wurden alle Wohnungseingangstüren ersetzt und in allen Wohnungen ein Anschluss für das Kabelfernsehen installiert.
Im Jahre 1990 hat der Vorstand einen wichtigen Beschluss für das Weiterbestehen der Genossenschaft gefällt. Wenn eine Wohnung durch Auszug frei wird, renovieren wir diese komplett. Das Badezimmer komplett neu gestaltet, die elektrischen Leitungen werden Unterputz verlegt und neu verkabelt und die ganze Wohnung neu gestrichen. Bereits im ersten Jahr konnten so eine 2-Zimmer-Wohnung renoviert werden.
Gesetzliche Änderungen zwangen uns im Jahr 1991 die individuelle Heizkostenabrechnung einzuführen. Alle Heizkörper der Genossenschaft wurden aus diesem Grunde mit Danfoss-Ventilen und Heizkostenabrechnungsgeräten ausgerüstet. Um diese Kosten zu finanzieren wurde das Anteilkapital für die einzelnen Wohnungen verdoppelt.
In den Jahren 1994 – 1996 haben wir alle Wohnungsfenster ersetzt. Die Kosten betrugen über Fr. 500'000.-- . Diese Auslagen wurden ausschliesslich mit eigenen Mitteln finanziert. Ein Mietzinsaufschlag im Jahre1993 und die Auflösung von Reserven erbrachten die dazu notwendigen Gelder. Eine erster Steigerung des Wohnkomfort für alle Genossenschafter war erbracht. Dies zeigte sich auch in der Heizkostenabrechnung.
Wie bereits im Jahre 1976 stellt sich auch in diesem Jahr wieder die Frage, Fernwärme, Gasheizung oder Öl. Die komplette Heizzentrale musste ersetzt werden, da das Umweltschutzgesetz Brenner und Kessel nicht mehr zugelassen haben. Im Vorstand wurden Vor- und Nachteile der einzelnen Heizarten diskutiert. Wie schon in den vorigen Jahren haben wir uns für das verbleiben beim Öl entschieden, dies auch aus Kostengründen. Da der Fortschritt bei den Ölheizungen gross war, konnten wir uns für eine Brennerlösung mit OEKO-Öl entscheiden.
2001 – 2005
Nach dem Abschluss des Projekt P-2000 sind die Renovationsarbeiten keineswegs vollständig abgeschlossen. Es geht jetzt noch um diverse kleinere Arbeiten wie die Eingangstüren vorne sowie weitere Wohnungsrenovationen welche trotz grosser finanzieller Belastung der WG weitergeführt werden. So sind zu Beispiel die 12 neuen vorderen Eingangstüren, welche über den Jahreswechsel 2004/05 durch die Fa. Egli Christoph eingebaut wurden. Die Neuinstallation und die Anpassungsarbeiten wurden mit fast CH 50'000.- in Rechnung gestellt. Die Türen sind eine Bereicherung für die Mieter und das Erscheinungsbild der Wohngenossenschaft, danke für die gute und saubere Arbeit!
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Neue Eingangstür im Haus 80 |
Da das verlangen auf grösseren Wohnraum in der ganzen Stadt immer grösser wurde,
hatte sich die Wohngenossenschaft entschlossen, den Wohnraum auch bei uns wesentlich zu vergrössern indem Wohnungszusammenlegungen gemacht wurden.
Von den Ursprünglich 72 Wohnungen welche die Wohngenossenschaft Im Heimatland hatte, sind mit der Bewilligung der Schlichtungsstelle Basel Stadt, neu 69 Wohnungen auf dem Wohnungseta entstanden.
Es wurden 3 Wohnungen (2- und 3 Zimmerwohnungen) nach neustem Stand zu 5 Zimmerwohnungen Umgebaut, und so wesentlich vergrössert.
So wurden zum Beispiel bis heute 45 Wohnungen komplett sowie 5 Badezimmer durch die Wohngenossenschaft renoviert. Dankend und mit Stolz nehmen wir auch zur Kenntnis, dass diverse Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung auf eigene Kosten renoviert haben. So verbleiben bis zum heutigen Jahr „nur“ noch 11 nicht renovierte Wohnungen. So kostet doch eine 3 Zimmerwohnungssanierung ca. CHF 70'000.--. Dabei wird das Badezimmer komplett umgebaut und in der Küche Einbaumöbel installiert. Sämtliche Leitungen in allen Räumen sei es Abwasser/ Wasser oder Strom werden ebenfalls erneuert. Somit werden die Wohnungen zu schönen und trotzdem noch zahlbaren Mietobjekten. Da die 1- und 2 Zimmerwohnungen zur Zusammenlegung geeignet sind, werden diese ohne Einbauküche (Anstellküche) renoviert und vermietet.
Der monatliche Mietzins der Wohnungen gestaltet sich durchschnittlich wie Folgt:
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1 Zimmer von CHF 600.--
2 Zimmer von CHF 700.--
3 Zimmer von CHF 1000.--
4 Zimmer von CHF 1415.--
5 Zimmer von CHF 1745.--
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Zum Glück wurden auch wieder „Feste“ in der Wohngenossenschaft im Heimatland gefeiert. Nach einer Pause gab es wieder eo etwas wie ein "Spielplatzfest" auf dem Spielplatz. Die Mieter organisierten sich wie zu Anfangszeiten selbst. Das Mitgebrachte wurde geteilt und es wurde bis spät in die Nacht gemütlich um die Feuerstelle gesessen und geplaudert. Es war ein rund um gelungener Abend, der auf weitere solche Anlässe hoffen lässt.
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Vorbereitungen für das Festli auf dem Spielplatz mit Grillieren |
Ausblick auf kommende Jahre
Da die Weltlage politisch und wirtschaftlich sehr angespannt ist, sind die Ölpreise bis auf CHF 56.30 pro Liter (Aug. 2005) angestiegen. Vor einem Jahr waren die Kosten für einen Liter Ökoheizöl "nur" CHF 43.50.
Da die Zeit nun endgültig gekommen ist, in der man sich Ökologisch weiterorientieren sollte oder muss, wird für die nächsten Jahren unter anderem das Projekt neue Heizung / Fernwärme angestrebt.
Ausschnitte von Jahresberichten
Zitate und schriftliche Auszüge der verschiedenen Präsidenten:
1926
Der Präsident E. Stoll gibt bekannt, "dass man mit dem System der Vertrauensmänner einen Versuch machen will. Der hauptsächlichste Zweck der Vertrauensmänner sei, im Hause zum Rechten zu sehen, allfällige Reklamationen entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Es soll nicht die Meinung aufkommen, dass der Vertrauensmann die Funktion eines Hausmeisters zu versehen habe."
(Hr. Präsident E. Stoll)
1933
"Wenn die Hausfrau ihre Betten in den Morgenstunden vorn hinaus sonnt, wird’s ihr niemand Vernünftiger verärgern. Ob‘s aber gerade vonnöten ist, diese Trophäen des Schlafgemachs samt alles Strumpf- und Wirkwaren und den übrigen Verschwiegenheiten des Kleiderschranks bis in die Mittagsstunde und darüber hinaus allen Passanten der Strasse zur Schau zu bringen, bleibt kaum eine Frage des Geschmacks."
(der Vorstand von 1933)
1942
"Werte Genossenschafter, noch immer verblutet die Jugend der Welt auf den Schlachtfeldern und leider darf das Wort Frieden auch heute nur als Wunschtraum ausgesprochen werde. Wann wird dieses Völkerringen ein Ende nehmen? Wird es unseren „Kulturmenschen“ nicht möglich sein, für die Zukunft Kriege zu verhindern? Wir Genossenschafter glauben an eine bessere Zukunft, und es ist unsere Pflicht, die besten Kräfte zur Verbesserung der heutigen Zustände einzusetzen."
(Hr. Präsident A. Schmid)
1952
Im Jahresbericht von 1952, können wir vom damaligen Präsidenten Herrn Walter Rickli folgendes Zitat entnehmen:
"dass noch hunderte von Familien in Notwohnungen und in Baracken wohnen müssen- sie alle wären sicherlich überglücklich und zufrieden im "Heimatland" logieren zu dürfen."
(Hr. Präsident W. Rickli)
1953
Zum damaligen Zeitpunkt waren auch die Genossenschaftlichen Anlässe schon sehr populär. So wurde im April 1953 an einem Sonntagnachmittag ein Kinderfest durchgeführt welches auf grosses Echo stiess.
(Hr. Präsident H. Fehrenbach)
1959
"Der Genossenschafter weiss ja, dass er auf manches verzichten muss, wenn er billig wohnen will, und doch kommt hintennach und hintenrum so oft leise Kritik oder begehrliches Wünschen" (Hr. Präsident H. Fehrenbach)
1962
"Nach wie vor ist die Wohnungsnot sehr gross und die allgemeine Lage auf dem Wohnungsmarkt muss, wenn das so weiter geht, als katastrophal bezeichnet werden."
(Hr. Präsident H. Fehrenbach)
1970
"Nid mööööglich! Doch es ist zur Tatsache geworden. Unser Spielplatz und der Privatweg "hindeduure" ist geebnet und zur Freude unserer Jüngsten frisch mit Makadam belegt. Die Piste zum Umhertollen des Nachwuchses ist dadurch wieder frei."
(Hr. Präsident H. Fehrenbach)
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Blick vom Haus 80 in Richtung Hirzbrunnenschanze |
1977
"Dem ersten Spielplatzfest anno 1976 folgte auf allgemeinen Wunsch die Wiederholung als "Heimatland- Fescht". Trotz anfänglicher Bedenken wegen dem etwas späten Termin vom 3.September konnten wir den Anlass doch bei schönstem Herbstwetter und mit nie erwartetem Erfolg zu Ende führen."
(Hr. Präsident H. Fehrenbach)
1975
"Im Geschäftsbericht für das Jahr 1975 können wir weiter entnehmen, dass man mit Abschluss für dieses Jahr zufrieden sein kann. Zur GV erschienen im Allmendhaus 75 Genossenschafter davon 52 Stimmberechtigte"
(der Vorstand)
1979
"Als erster Präsident ist es mir vorbehalten, erstmals eine Genossenschafterin (Verena Dirr) im Vorstand begrüssen zu dürfen"
(Hr. Präsident A. Niedermann)
1983
"Die Hypothek Coop Personalversicherung (CPV) wurde um Fr. 400'000.-- erhöht. Diesen hohen Betrag benötigten wir einerseits für die Kesselauswechslung, anderseits können die restlichen 9 Häuser umgedeckt werden."
(Hr. Präsident A. Niedermann)
1990
"Der Vorstand hat einstimmig beschlossen bei Neuvermietungen die Wohnungen weitgehend zu renovieren z.B. werden alle elektrischen Leitungen neu eingezogen, auf 10 Amp. Abgesichert, unter Putz verlegt und mit FI abgesichert. Die Wohnungen sind dann in sehr gutem Zustand."
(Hr. Präsident HR Schmid)
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 Morgenstimmung in Richtung St. Chrischona
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1991
"Da das Mauerwerk in verschiedenen Kellern nach starken Regenfällen feucht wird und zum Teil auch Wasser durchbricht, mussten wir reagieren. Wir werden in einer ersten Bauetappe die strassenseitigen Weglein mit Verbundsteinen auslegen"
(Hr. Präsident R. Baumeler)
1998
"Wenn der Geist wach ist und sich lebendig auswirkt, soll er auch in Zeiten der Profitwirtschaft befähigt sein, die Grundlagen des genossenschaftlichen Gemeinwesens hochzuhalten und nach den Prinzipien zu haushalten."
(Hr. Präsident R. Baumeler)
2000
"Der Cowntown läuft. Die Arbeiten der Phase 2 zur Aussenrenovation unserer Genossenschaft haben nach der letzten Generalversammlung begonnen. Noch sehen wir wenig, doch im Hintergrund wird von der Baukommission und im Vorstand intensiv gearbeitet."
(Hr. Präsident R. Baumeler)
2001
"Das vergangene Geschäftsjahr war nicht nur geprägt durch externe Jahrhundertereignisse wie der 11. September in New York, dem Grounding und anschliessenden Zusammenbruch der Swissair, dem Unfall im St. Gotthard Tunnel sondern auch durch rege Bautätigkeit in unserer Wohngenossenschaft."
(Hr. Präsident R. Baumeler)
2002
"Den Jahresbericht für die 66 . Generalversammlung vom 24.April 1992 begann ich mit den Worten "Schon ist mein erstes Präsidialjahr vorbei und die Zeit ist gekommen auf das Geschehen in unserer Genossenschaft zu halten". Jetzt, 12 Jahre danach, möchte ich auf meine Präsidialjahre kurz zurückblicken und die für mich wichtigsten Ereignisse nochmals beleuchten"
(Hr. Präsident R. Baumeler)
2003
"Mein Vorgänger, Herr Ruedi Baumeler, hat in seinem Schlusswort folgendes ausgeführt: "Legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage, vertragt Euch- für Kriege die wir nicht wollen, haben wir uneinsichtige Politiker". Diese Worte sind auch in der heutigen Zeit aktueller den je."
(Fr. Präsidentin V. Dirr)
(Diese Zitate wurden mit gleichem Wortlaut aus den Protokollen wiedergegeben.)
Die wichtigsten baulichen Etappen unserer Genossenschaft seit 1926:
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1930
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Waschküchen wurden mit Schwingen ausgerüstet. Gartenleitungen wurden zu d. Gärten gezogen. Elektrische "Steckkontakte" wurden in die Zimmer verlegt.
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1933 - 1941
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Einfassungswege wurden mit Zementplatten anstelle der Holzbretter eingefasst. Erstellung der Gartenhäge um den Spielplatz herum. Neu Erstellung der versotteten Kamine über Dach.
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1943
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Neue elektrische Kochherde (Enderli)
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1949 - 1951
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Neue Merker- Gasbadöfen mit Brausen
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1955 - 1956
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Treppenhausrenovation
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1958
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Einbau der ersten Zentralheizung (I)
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1960
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Terrassenrenovation Hirzbrunnenstrasse 76-80 (I)
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1961 - 1962
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Neuanstrich der Vorderfront aller 12 Häuser
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1963
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Neue Merker Bianca Waschmaschinen mit Gasheizung
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1970
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Neue Therma Kochherde (elektrisch) Spielplatz sowie hinterer Weg neu geteert.
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1972
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Neue Gasbadöfen auf Erdgas umgestellt
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1976
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Heizzentrale und Tänke erneuert (II)
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1978
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Haustüren vorne und hinten renoviert
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1983
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Umdecken des ganzen Daches
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1985
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Neue Rollladen installiert
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1988
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Terrassen Hirzbrunnenstrasse 76- 80 erneuert (II) Erneuern aller Wohnungstüren Balcab Kabelfernsehen
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1990
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Beginn der Wohnungsrenovationen
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1994
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Fensterrenovation in der ganzen Wohngenossenschaft
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1997
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Heizzentralen-Erneuerung (III)
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1999
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Beginn der Projektierung des P- 2000 (Renovation)
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2001
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Abschluss des P-2000 im Dezember 2001
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2005
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Eingangstüren Vorne erneuert und Wassertänke repariert und zum Teil erneuert
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 Haus 25 nach der Fassadenrenovation
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Ebenfalls gehören zu diesem geschichtlichen Rückblick die Amtszeiten unserer Präsidenten, welche sich immer mit grossem Elan und Wissen für unser Schiff eingesetzt heben. Dies ist aus den unzähligen und zum Glück sehr guten Schriftstücken seit der Entstehungszeit unserer Wohngenossenschaft zu entnehmen.
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Konstantin Dr. R. Leupold
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1926 - 1927
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| 1927
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E. Stoll-Pfister
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1927 - 1933
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| 1933
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Jaques Gürtler
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1933 - 1941
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| 1941
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Alfred Schmid-Hempfer
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1941 - 1951
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| 1951
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Walter Rickli-Thüler
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1951 - 1957
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| 1957
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Hermann Fehrenbach-Mösch
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1957 - 1979
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| 1979
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Alfred Niedermann- Alt
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1979 - 1985
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| 1985
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Hansruedi Schmid
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1985 - 1991
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| 1991
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Ruedi Baumeler-Honegger
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1991 - 2003
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| 2003
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Dirr Verena (erste Präsidentin)
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2003 -
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Projekt P-2000
Dies sollte die Überleitung in die neue Zeit der Wohngenossenschaft im Heimatland sein. In Mitten welcher wir stehen. Die grösste Herausforderung für den gesamten Vorstand ist oder war wohl das Projekt 2000, welches durch den ehemaligen Präsidenten HR Schmid (1985- 1991) in Angriff genommen- und langsam vorwärts getrieben wurde.
Nun ist es als soweit die Wohngenossenschaft Im Heimatland strahlt in einem völlig neuen Gewand und nach ca. 6 ½ monatigem Bauen, dem Jahr 2002 entgegen.
Es war nicht immer leicht so viel Verständnis und Geduld aufzubringen. Fragen wie ""warum in allem Herrgottswillen muss dieser Handwerker jetzt ausgerechnet durch mein Blumenbeet laufen...." wurden gestellt, - ich weiss es leider auch nicht. Deshalb gebührt Ihnen, liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter, ein spezieller Dank.
Um einen kleinen Rückblick auf die nun schon fast wieder vergangene Bauzeit zu werfen, möchte ich an der Generalversammlung 1999 anfangen. Dort wurde mit grossem Mehr "Ja" zu diesem Projekt gesagt.
Leider konnte damals niemand ahnen, dass gerade unser schönstes und wahrscheinlich auch einzigartigstes Projekt, die Nutzung von Sonnenenergie fehlschlagen würde. Dies geschah nach der Begutachtung der Genossenschaft durch die Stadtbildkommission Basel. Trotz Schreiben an den zuständigen Regierungsrat und diversen Telefonen mussten wir schliesslich aus zeitlichen Gründen diese Projektidee abschreiben.
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Regenwassertanks beim Haus 11 |

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Der Vorstand war aber gewillt den Umweltgedanken mit in das Projekt 2000 einfliessen zu lassen und so entstand die Idee der Regenwassernutzung. Diese wurde mit grossem Elan in das Bauprojekt aufgenommen. So stehen uns nun 12 Erdverlegte Regenwassertanks à je 3'000 Liter Regenwasser (Total 36'000 Liter) zur Verfügung, welcher zur Bewässerung unserer Gärten hinten wie auch vorne genutzt werden.
Die Dachrenovation wurde mit dem Eingerüsten der ersten Häuser am 18. Juni 2001 begonnen. Dies aufgrund einer mündlichen Bewilligung des Bauinspektorates. Die schriftliche Bewilligung kam am 22. Juni 2001, also ca. 6 Wochen zu spät.
Am 23.Juni erfolgte die Lieferung der Baucontainer der verschiedenen Unternehmer in den Garten von Frau Rudin. An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses Danke schön |
Ohne diesen Garten hätte wir die ganze Strasse mit diesen Containern belegen müssen. 26. Juni 2001, mit dem Entfernen des alten Verputzes beim Haus Nr. 7 wird begonnen, in der gleichen Zeit werden die Tankanlagen installiert und das Mauerwerk unter dem Terrain gegen Wassereinbrüche behandelt und saniert. Mit einigen Anfangsschwierigkeiten wird auch an der Dachhaut gearbeitet.
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 Dacharbeiten im Haus 80
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Die Arbeiten konnten mit sehr grossen Wetterglück über die ganzen 6 ½ Monate hinaus durchgeführt werden. So musste nur gerade 3-mal für kurze Zeit wegen Regenfällen die Zimmermannsarbeiten unterbrochen werden. Dank diesem Wetter konnte der Bauplan weitgehenst beibehalten werden.
Etlichen Zusatzarbeiten, welche erst während der Bauzeit ersichtlich wurden und mit den jeweiligen Fachmännern besprochen werden konnten, hielten uns nicht davon ab, das Gerüst so schnell als möglich wieder zu entfernen.
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Leider war der liebe "Petrus" gegen den Schluss hin mit dem Wetter nicht mehr so nachsichtig. Ein Temperatursturz brachte die ersten Frosttage, welche fast zwei Wochen anhielten.
Ein Bauunterbruch von fast zwei Wochen setzte neue Massstäbe in der Planung. Der Fassadenverputz konnte durch die kalte Witterung nicht Termingerecht angebracht werden. |

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Eisbildung im Dachkänel |
Am 29.und 30.11.2001 war jedoch auch dieses Problem gelöst und das Gerüst konnte, trotz Regenfällen demontiert werden.
Die Arbeiten sind zu unserer vollen Zufriedenheit durch die Unternehmer ausgeführt worden.
Ein ganz grosses Dankschön möchte wir auf diesem Weg Herrn Marcel Buol (Bauleiter) und Hr. Rickli Roger (Bauchef der WG) zukommen lassen, waren sie doch steht's anwesend und für alle Probleme hatte sie immer ein offenes Ohr. Ihre kompetenten Auskünfte und Ausführungen haben uns das Bauen wesentlich vereinfacht.
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Bauleiter Buol mit Polier (H&S) |

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Dass nicht immer alles rund lief auf der Baustelle ist ja klar, aber wir sind dankbar dass keine grösseren Unfälle passiert sind. Ausser ein paar kleinen Schrammen und einem Nagel im Oberschenkel.
Auf die Sicherheit, auf welche wir von Seiten der Bauherrschaft sehr grossen Wert gelegten hatten, konnte dank rigoroser Durchsetzung grössere Zwischenfälle vermieden werden.
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So dürfen wir doch mit Stolz sagen, dass wir gemeinsam einen grossen Schritt in der Geschichte der Wohngenossenschaft Im Heimatland bewältigt haben.
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 Anlieferung der Dachziegel
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Bedanken möchte ich mich aber an dieser Stelle auch an den unzähligen guten Fachleuten, welche uns tatkräftig bei unserem Vorhaben unterstützt haben. Es ist leider heute nicht mehr selbstverständlich, dass alles so gut klappt und immer gemeinsam eine gute Lösung gefunden werden kann.
Wir glauben dies konnte auch durch unser kleines "Bau zwischen Fest" mit den Handwerkern am 24. August 2001 bei strahlend sonnigem Wetter festgestellt werden.
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Es erschienen alle Abteilungsleiter, Bauleitendenmonteure und Handwerker auf dem Spielplatz zu einem gemütlichen Zusammensein. Bei einer gebratenen Wurst oder einem Fleischkäse wurden auch einmal andere Dinge geredet als über die Baustelle.
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Impressionen vom Baufest |
Weitere Impressionen während der Bauphase
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Auftragen des neuen Verputzes |

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 unser neues Dächli
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Die Bodenpflästerung im Haus 7 entsteht |

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 Erinnern Sie sich noch?
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 Auf Baukontrolle, der Präsident und sein Vize/ Bauchef
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 Wasserleitungen im Hof
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 Baucontainer im Garten Rudin G.
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Literatur- und Bildernachweis
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Der Jubiläumsbericht zum 75- jährigen Bestehen der Wohngenossenschaft wurde in vier Teile Aufgeteilt.
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Im ersten Teil von 1926 bis 1951 (25- jährige Jubiläumsbericht) verwendet.
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Im zweiten Teil derjenige von 1950 bis 1976 (50- jährige Jubiläumsbericht).
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Der dritte Teil von 1976- 2005 wurde mit Hilfe der "Heimatländer" abgedeckt.
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Der vierte und Aktuellste Teil wurde von der Bauleitung des P- 2000 erstellt.
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 Blick Richtung Stadt
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Bildnachweis: |
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Besten Dank an das Staatsarchiv Basel- Stadt welches uns die Abbildung 1. zur Verfügung stellte (Fotograf Hr.Walter Häfelfinger, Aufnahme aus dem Jahre 1939). |
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Abbildungen 2,4,5 - Jahresbericht vom Jahre 1951 (25 Jahre WG) entnommen (scan). |
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Abbildung 3 - Foto Hoffmann AG (Nr. 25883), Clarastrasse 38, 4058 Basel (Aufnahme von Hr. Hoffmann Sen.) |
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Alle andern Aufnahmen WG Im Heimatland (Aufnahmen von Hr. R.Rickli, Vizepräsident/ Bauchef) |
Ó WG Im Heimatland / Roger Rickli, Ruedi Baumeler